Rache/ Person 2/ Malala Yousafzai

Malala ist nicht wie Helen Burns eine fiktive, sondern eine reale Person. Sie lebte in Pakistan im Swat. Mit 11 Jahren fing sie an im Auftrag der BBC ein Internet-Tagebuch über das leben eines Mädchens unter der Taliban zu führen. Die Taliban wurde auf sie aufmerksam nachdem auch eine Dokumentation über sie erschien. Und die Taliban übte einen Anschlag auf sie aus. Ihr wurde in den Kopf geschossen, zum Glück hat sie das über lebt. Seit dem ist ihre linke Gesichtshälfte gelähmt.

Malala entschloss sich zu verzeihen. Da sie aus Erfahrungen in ihrer früheren Kindheit wusste, dass Rache nie der richtige weg ist.

Zitat aus „Mala Meine Geschichte“ Seite 26 Zeile 11:

»Ich hatte den Geschmack von Rache gekostet. Und er war bitter. Ich schwor mir, dass ich niemals den Badal* anwenden würde.«

Falls du noch mehr über Malala erfahren möchtest, findest du sie hier bei Wikipedia.                                                     Das Buch findest du hier  bei amazon 😉

*Badal ist das Paschtunische Wort für Rache

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Rache/ Person 1/ Helen Burns

Heute geht es um Helen Burns aus Jane Eyre (ein Buch von Charlotte Brontë). Sie entschied sich da für zu vergessen¹. Das ist Meiner Meinung nach die härteste Wahl, da du leblos wirkst. Hier ein Beispiel:

Nachdem Jane Helen erzählt hatte wie gemein Mrs. Reed sei antwortete sie:

„Welch ungewöhnlich tiefen Eindruck ihre Ungerechtigkeit in deinem Herzen hinterlassen hat! Mir hat sich keine Misshandlung jemals so tief eingeprägt. Wärst du nicht glücklicher, wenn du ihre Herze und damit auch deine leidenschaftliche Gefühle zu vergessen versuchtest? Das Leben scheint mir zu kurz, um Hass zu hegen oder Ungerechtigkeit im Gedächtnis zu bewahren.“            Helen Burns

Zitiert aus Jane Eyre, erschienen im Fischerverlag, Seite 77, Zeile 27-33

________Spoiler Warnung_________

Kurz darauf starb Helen, und hinterließ einen tiefen Eindruck bei Jane, denn Jane änderte sich viel in Helens Richtung.

 

Rache

Heute geht es um Rache. In den nächsten Tagen wird noch etwas zu passenden Personen gepostet werden! Aber um in das Thema rein zukommen habe ich ein Grafik: IMG_20160531_164831

*Vergessen ist mein Wort für „Selen ruhig weiterleben“

Vom Konflikt aus hat man zwei Wege: die Wut oder zu vergessen. Ab der Wut musst du dich entscheiden zwischen: Rache und verzeichnen. Man muss Wut empfunden haben um Rächen zu wollen oder um zu verzeihen, da man es dann als etwas schlechtes ansieht das man verzeihen oder rächen muss. Man kann die Entscheidung auch aufschieben und seine Gefühle unterdrücken, aber irgendwann wirst du dich entscheiden müssen oder du wirst „vergessen“.

PS: Sorry, dass ich länger nichts mehr gepostet habe… 😔

 

Wessen bin ich? Philosophische Vorstellung #4

Gestern ging es um Wozu bin ich?“ hier geht es zum Artikel.

Gibt es nun eine höhere Macht? Diese Frage hat sich im Laufe der Jahrhunderte oft gestellt. Man kann nichts beweisen. Und ich glaube nicht daran, dass man belohnt wird, wenn man gutes tut. Denn ich wurde nie belohnt. Darum ist die Macht die all dies geschaffen hat, kein gerechter Gott.

„Ob es Gott gibt, wenn es einmal kein menschliches Hirn mehr gibt, das sich eine Schöpfung ohne Schöpfer nicht denken kann?“               Max Frisch
Mit diesem Satzt  wollte Max Frisch ausdrücken, dass der Mensch such nur eine Erklärung für all dies sucht und den Glauben selber schuf. Und nicht geschaffen wurde.

Wozu bin ich? Philosophische Vorstellung #3

Gestern ging es um das Thema „Was bin ich?“  heute geht es um „Wozu bin ich?“

Manche Menschen bewirken großes, also könnte man sagen, dass es sie dazu gibt. Aber wenn man meint es gäbe sie aus dem Grund, Großes zu bewirken, muss es ja eine Art Schicksal  geben, dass sie Großes bewirken lässt. Aber ich glaube nicht an Schicksal (ich kann nur glauben, keiner weiß es), denn jeder Mensch hat einen Charakter und ein persönliches Meinungsbild das durch Situationen geprägt wurde und das entscheidet letztendlich was jemand tut – und nicht das Schicksal. Also kann es in diesem Fall kein „wozu“ geben. Außer es gibt ein Schicksal, das den Charakter bestimmt.

„Schicksal, das wusste er jetzt, kam nicht von irgendwo her, es wuchs im eigenen Inneren“     Hermann Hesse

Mit diesem Satz drückte Hermann Hesse aus, dass das Schicksal – sofern es eines gibt- mit der Zeit in einem selbst entsteht. Das heißt, dass Du dir dein Schicksal selbst aussuchen kannst. Nimm dein Leben in die Hand!

Was bin ich? Philosophische Vorstellung #2

Gestern bin ich auf die Frage „Wer bin ich?“ eingegangen. Heute geht es um „Was bin ich?

Natürlich bin ich ein Mensch (lat. Homo sapiens sapiens), aber woran erkennt man das? Die alten griechischen Philosophen meinten man erkenne den Menschen an seiner Vernunft. Aber wenn wir Menschen vernünftiger wären, würde es in der ganzen Welt bei all diesen Kriegen ganz anders aussehen. Also muss es an etwas anderem liegen und die alten griechischen Philosophen haben sich in diesem Punkt wohl geirrt. Meiner Meinung nach liegt es an unserer Denkweise und Gier ich meine das der Mensch nur auf sich achtet und konsumorientiert denkt. Die meisten Tiere (der Mensch ist wissenschaftlich gesehen auch ein Tier, aber wir nehmen das mal nicht ganz so genau) denken nur an das Überleben und den nächsten Winter.

Nicht deine Meinung? Oder dir fällt noch mehr dazu ein? Schreib es in die Kommentare!